2020

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Rallye Erinnerungen

hier gibt es Informationen über die Rallyeaktivitäten von Siegfried

EWRC Rallyresults Siegfried Mayr

12.08

Auf geht`s, wir sind mal wieder nachSchweden unterwegs. Es ruft die Rallye Snaphanne in Hässleholm, ein schwedischer Meisterschaftslauf mit ca. 80 WP Kilometern. Das ganze mit den neuen Corona Regeln, mit möglichst wenig persönlichen Kontakten. Na dann, auf zum Spaß haben.

29.07

Rallye Bohemia Drive 2020 oder die Alte säuft!


Nach mehr als neunmonatiger Rallyeabstinenz war es eeendlich wieder soweit! Die Veranstalter der Bohemia Drive luden zu einem Rallyesprint ein auf Asphalt ins tschechische Pribram, idyllisch gelegen zwischen Pilsen und Prag, das heisst etwa 70 WP-Kilometer verteilt auf vier Sonderprüfungen, jeweils zweimal zu befahren. Leider breiteten sich bereits bei der Anfahrt Sorgenfalten auf der Stirn des Fahrers aus, die Kupplung des Zugfahrzeuges muckte, die Gänge wollten nicht so recht dahin wohin sie sollten. Wir kamen aber noch heil wieder nach Hause, etwas an der Kupplungsscheibe war gebrochen.

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pri100Die Landschaft rund um das Städchen Pribram ist mit der nahen Moldau (man denke an den schulischen Musikunterricht, in dem mit Sicherheit Smetanas wunderbare symphonische Dichtung „die Moldau“ vorkam) allein schon einen Urlaub wert... Nachdem wir unser rustikales, abergroßzügiges und blitzeblankes Quartier bezogen hatten, ging es zum Unterlagen abholen. Etwas schwierig gestaltet sich das mit der Sprache, das tschechische Alphabet beinhaltet mal so nebenbei 42 Buchstaben und hat mit dem uns vertrauten Schwedisch so rein gar nichts zu tun. In Tschechien scheint Corona übrigens nicht oder nicht mehr zu existieren, keine Maskenpflicht (es trägt wirklich zu praktisch 100 Prozent nimand einen Mundnasenschutz) und auch mit dem Abstand sieht es, ausser bei den Reataurationsbetrieben niemand so genau, wir haben jedoch unsere eigene Vorsicht walten lassen... Auf dem wirklich riesigen Flugfeld von Pribram war aber genug Platz und frische Luft!

 

 

pri110Freitag früh machten wir uns gegen 7 Uhr schon auf den Weg, die Sonderprüfungen zweimal zu befahren, versehen mit einem dicken Päckchen schon vorbereiteten Frühstücks unserer Wirtsleute - hier braucht wirklich niemand zu verhungern, wie wir bereits am Abend vorher getetstet hatten! Vormittags standen zwei kurzweilige WP auf der östlichen Seite der Moldau auf dem Plan, nachmittags zwei auf der Westseite. Der Veranstalter hatte das Feld der 124 Starter für die Besichtigung jeweils halbiert, so dass vor- und nachmittags immerpri70 nur etwa 60 Fahrzeuge auf der Strecke waren. Am Spätnachmittag ging es dann zur Technische Abnahme und zur Montage des GPS Notfallsystems. Es gab eine kleine Verwirrung, weil unser Auto keinen Turbo hat und auch noch nie hatte, das tschechische Nennungssystem aber keine Auswahl gelassen hatte. So konnten die tchnischen Kommissare auch nichts verplomben und waren etwas ratlos, woaufhin der Volvo in einen 242 DL umgetauft wurde, was immer das auch für ein Modell sein sollte...pri60 pri80

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Samstag vormittag kurz nach 10 rollten wir dann über die Startrampe, verstohlen belächelt von den Fans der bunten und lauten Ps-Protze, aber da muss man als Volvo in asphaltgrauem Aschenputtelkleidchen einfach drüber stehen ;-) Der unbestreitbare Vorteil unseres 244 ers ist halt einfach sein breiter Buckel. Unser Fokus lag zudem auf einerseits überhaupt erst mal wieder in den Wettbewerbsmodus zu kommen und andererseits die neue schwedische Hinterache mit Anhang K tauglicher Differentialsperre zu testen. Dann lagen ja noch ein paar D-Mack Semi Reifen rum, die für die Fia Histo EM nicht zugelassen sein würden, die aber für diese Rallye perfekt waren.

 

Auch nach mehr als 9 Monten Zwangspause, zum einen wegen der kurz vor der Rallye W4 im November 2019 kompliziert gebrochenen Schulter der Copilotin, später wegen Schnee und Eismangel in Schweden und noch später wegen des bösen „C“...., wir hatten nix verlernt und alles klappte eigentlich sofort wie am Schnürchen. Schnelle und breite Passagen wechselten mit engen und teilweise holperigen Wirtschaftswegen ab, sowie etliche Ortsdurchfahrten mit engen Abzweigen, Sprüngen und dementsprechend viel Publikum. Vielleicht das eine oder andere bissel zu vorsichtig geschrieben meinerseits, andereseits hatte diese eine Links 2 so ihre Tücken, was sich in etlichen getrandeten Boliden auch bestätigte... sebst dem Führenden im wunderschönen VW GTI R 5 passierte im zweiten Umlauf der dumme Fehler, der mit dem Aus an einem Baum in eben dieser Kurve endete.

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Im Endergebnis standen wir als 62.von 124 Startern auf der Liste, bei den Histos gestartet wären wir 10. von 30 Startern geworden (irgendwie funktionierte das aber in dem tschechischen Nennsystem warum auch immer nicht...), im Veranstaltercup wurden wir 2. von fünf gestarteten. Auf der Zielrampe gefragt, wie man denn auf die Idee kommt mit so einem Exoten unter den vielen Skodas und Ladas bei einem Asphalt Rallye Sprint zu fahren... ja mei, weil er halt da ist? Wir wurden zwar oft fotografiert (die irren Deutschen halt …), leider ist bis jetzt noch kein vernünftiges Foto aufgetaucht, schade! Vermutlich wie oben beschrieben, zu unbunt, zu unauffällig oder was auch immer. Selbst im Regrouping wurden wir von einem Funktionär statt in den Parc ferme mit Nachdruck zum Zivilparkplatz geschickt, bis er seinen peinlichen Fehler bemerkte und sich daraufhin mit für uns unverständlichem Worten entschuldigte. Egal, schee wars, wir sehen uns im November auf tschechischem Boden hoffentlich wieder beim Lauf zur FIA Histo EM in Klatovy!

 

P.S. „die Alte säuft“ - ne ich auf jeden Fall nicht, obwohl ich ein Glas des tschechischen Bieres doch probieren musste. Aber unsere alte Volvodame hatte irgendwie etwas mehr Durst als üblich, vermutlich schluckt die neue Hinterache mit durch die etwas höheren Drehzahlen. Ungewohnt war zudem der erhöhte Lärmpegel durch den fehlenden Innenraumteppich, schon interessant was das ein Mehr an Dezibel ausmacht... Memo an mich - Gehörschutz das nächste Mal nicht vergessen!


 

29.06

Es tut sich was. Wir haben zu einer tschechischen Rallye genannt, die mam 24. und 25. Juli stattfindet. Ca 70 WP Kilometer auf Teer warten auf uns. Das wird das richtige Training für die Rallye Weiz sein, die am ersten September Wochenende stattfindet.

rallye pribram

 

10.05

Irgendwie wird es ganz schön fad. Mit fehlt das fahren, egal ob mit dem Bus oder mit dem Rallyefahrzeug. Hoffentlich geht es bald wieder los. Die Möglichkeit im August nach Finnland zu fahren ist relativ groß. So wie es bis jetzt ausschaut sollte die Rallye Lahti stattfiden. Na dann drücken wir mal die Daumen, alle viere.

LAHTI HISTORISCHE RALLYE FIA European Historic Sporting Rally Championship

08.03

saanremoSo leider wird es vorerst nichts mit der Rallye San Remo. Der allseits grasierende Corona Virus läst die Rallye auf Regierungs Anordnung erst mal verschieben, mit noch unbestimmten Termin. Also wird für uns der erste Einsatz die Historic Vlatava Rally in Tschechien werden.

11.01

Was steht heuer an? Angedacht ist die Rallye Europameisterschaft für historische Fahrzeuge.


Euhistorik Geplant sind die Läufe San Remo und Vlatava Rally Chech Republic, dann sehen wir weiter. Mit Sicherheit wird im August Lahti Finnland auf unserem Programm stehen, die einzige Schotter Rallye der Serie. Elba sollte auch ziemlich sicher sein.
Wir werdens sehen