2016

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hier gibt es Informationen über die Rallyeaktivitäten von Siegfried

hier geht´s zu einer Tschechischen Seite die Daten von Rallyefahrern sammelt

17.10

Je die Heimfahrt wird lustig. Nachdem wir bei Malmö mal kurz runtergefahren waren, um uns bei einer Börgerei zu stärken, haben wir  beim auffahren auf die Autobahn das hintere rechte Rad des Anhängers verloren. Kurz vorher wurde der Zug verdammt laut. Nachdem das Rad eingesammelt war, diese mal habe ich es geholt, ging es auf drei Rädern am Anhänger Richtung Fähre. Dort telefonierte ich mit Jochen Walter, der gleich sagte wir sollen beim Ihm übernachten und am morgen das Lager erneuern. Gesagt getan. Um 9 00 Uhr in der Früh waren wir wieder auf der Piste. Nach drei Stunden, kurz vor der langen Baustelle bei Dessau wurde das Laufgeräusch wieder so stark, daß ich mich entschloss das Rad abzumontieren. Nach dem ziehen der Trommel hinten links kammen mir schon die ersten Kugeln entgegen. Also auf drei Rädern rein nach Dessau und keiner hat so ein Lager da. Wir warten ca. 2 Stunden, dann Montage und Heim geht´s.

15.10

 Am Abend ging es ins Ritz, einem Abendlokal in Örebro, zur Abschlußsiegerehrung der VOC Mekonomen Meisterschaft. Typisch Deutsch waren wir fast die ersten. Carleric, der Gründervater des Volvo Original Cups, mit Frau hatte sich schon eingefunden.

 

Nach einem leckeren Dinner ging es zur Siegerehrung von Winterserie, Sommerserie, Senioren, Junioren und Sverige Serien. Roger erledigte das mit einer großen Leidenschaft und mit viel Elan mit einelnen Anekdoten und Witzen, die wir aber nicht verstanden.

Wir durften als zweite der Senioren die obigen Pokale entgegennehmen. Vor uns Ingvar Nillson ein Urgestein der Volvoserie seit Anbeginn vor 28 Jahren immer dabei. Außerdem waren wir die 6. A Fahrer der Sverige Serien. "Passt schoh"

Im Ziel angekommen nach 3 sehr kurzweiligen WP. Als 12. von 16 A Fahrern sind wir zufrieden. Der Schnellste ein C Fahrer, Emil Anderson, hat uns auf 36 Kilometer ziemlich genau 100 Sekunden abgenommen. Das entspricht auf den Kilometer 2,77 Sekunden. Das erste Mal unter 3 Sekunden. Juhu. Die letzte WP mit 20 Kilometern verging wie im Flug. Gefühlt waren es gerade mal 12, aber so täuscht man sich. Abends geht es auf die Abschlußfeier der VOC Mekonomen Serie.

14.10

So wir sind wieder in Schweden, diesesmal in Örebro zum letzten Lauf des VOC Mekonomen Rallye Cups. Danach gibt es am Abend die Siegerehrung in einer schicken Lokalität mitten in Örebro. Schauen wir mal was rauskommt. Momentan liegen wir bei den A Fahrern auf dem 6. Platz und bei "alten Säcken" Senioren über 50 auf dem zweiten Platz. Die technische Abnahme ist erledigt. Nun bereiten wir uns mit Rotwein und Essen auf den morgigen Tag vor.


30.9

Finnland die vierte oder gutes Rad ist teuer!

Das finnische Abenteuer 2016, genannt Pirelli Ralli Tampere 2016 ist für mich als Co die zweite Auflage, für Siggi eher schon ein alljährliches Event ;-) ebenso wie der leise Seufzer „wenns halt ned so weit weg wär“. Auf der Startliste standen bei der Vergabe um die letzten Punkte der schwedischen VOC-Mekonomen-Rally „SverigeSerien 2016“ weitere 17 Volvos, viel Feind viel Ehr heisst es doch so schön...Eine kleine Enttäuschung gab es bereits im Vorfeld zuhause, die Nachtprüfung am Freitagabend nach der Zuschauer WP war uns VOC-fahrern verwehrt, der Cupchef hatte sie nach einem ziemlich heftigen Abflug eines seiner Schäfchen 2014 aus Sicherheitsgründen für diese Startklasse gestrichen :-( über Sinn oder Unsinn solcher Aktionen könnte man natürlich diskutieren, schade wars allerdings schon...


Womit wir beim „ganzweitweg“ wären, los gings Dienstagvormittag aus dem Süden Bayerns Richtung Travemünde, auf dem Weg sammelten wir an der A 9 unseren Servicemann Manfred ein und kamen spät abends am Skandinavienkai an. Dort beluden wir das Gespann noch mit ein paar zusätzlichen Kilogramm bzw Litern Dosenbier für die darbende finnische Bevölkerung, im hohen Norden nämlich zählt anders als in Bayern Bier NICHT zur täglichen Nahrung ;-) Einige Zeit nach Mitternacht konnten wir dann auf die Fähre, wo wir direkt in unsere Kabinenbetten sanken und bis vormittags schliefen – wobei zu bedenken ist, dass auf der Reise Richtung Nordost eine Stunde sozusagen geklaut wird, hier gilt die osteuropäische Sommerzeit. Auf dem direkten Weg übers Wasser nach Helsinki bleibt ein Ruhetag und eine weitere Nacht um sich auf das Rallyewochenende vorzubereiten. Von Helsinki bis Tampere sind es nur noch 180 Kilometer und so konnten wir bereits mittags unsere Campinghütte am See beziehen, nur wenige Kilometer von Rallyezentrum und der Innenstadt entfernt. Administrative und technische Abnahme liefen relativ problemlos, auch wenn sich immer wieder ein TK neue Ideen einfallen lässt wie zum Beispiel eine flammabweisende Abdeckung zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe augenroll

Anfahrt

 Morgengrauen des Freitag gings dann los zum Training, einige Wertungsprüfungen kannten wir bereits aus dem vorigen Jahr, darunter der Klassiker aller finnischen Kurven-Kuppen-Vollgas-Strecken, „Savo“, wie letztes Jahr auch von beiden Seiten zu fahren. Die Schweden vertrauten dem Aufschrieb von Gunnar Barth, der auch alle untrainierbaren schwedischen Strecken in Noten festhält, wir verließen uns auf unseren eigenen teils Vorjahresaufschrieb. So konnte unser Service-“Manne“, der auch schon vor knapp 25 Jahren bei unseren ersten 1000-Seen-Abenteuern dabei war, die Strecken mal aus Beifahrersicht miterleben. Am frühen Nachmittag war auch diese Runde erledigt und es begann das Warten auf den Start, der dieses Jahr in der Innenstadt über die Rampe ging. Da ja die VOC-Klasse am ersten Tag aus oben erwähnten Sicherheitsbedenken nur die kurze Zuschauerprüfung an der Trabrennbahn fahren sollte, wurde sie kurzerhand und vor allem sehr kurzfristig! ans Ende der Startliste gesetzt. Diese Tatsache blieb wohl der direkt vor uns startenden Nummer 93 verborgen und so hatte das Team bereits vor dem ersten Wettbewerbskilometer wegen frühzeitigem Rampenstart satte 20 Minuten Strafzeit auf ihrem Konto! Sehr schade, da sie bis ins Ziel konstant schnelle Zeiten fuhren und eigentlich auf dem Podium hätten stehen müssen....so blieb ihnen nur der undankbare 15. und letzte Platz :-(

Die Zuschauerpürüfung auf der Trabrennbahn kannten wir ja schon vom Vorjahr, das Training hatten wir uns erspart auch wenn der Start um 100 Meter vorverlegt wurde. Das Flutlicht irritiert zwar etwas aber den zahlenden Zuschauern muss halt was geboten werden.Nach etwas mehr als 2 Minuten Wp-Zeit dachten wir, gemütlich ins Ziel zu rollen und den Abend entspannt ausklingen zu lasen...doch es kam etwas anders! Erst gab es eine kurze Verwirrung, weil die Bordbuchänderung wohl einen Fehler enthielt und wir so die richtige Abfahrt zum Serviceplatz suchen mussten. Kaum waren wir auf die Autobahn Richtung Rallyezentrum aufgefahren,, gab es aus heiterem Himmel sozusagen einen Rumms – das linke Hinterrad überholte uns bei etwa 80 km/h und Siggi steuerte geistesgegenwärtig das funkensprühende Dreirad, hinten auf der Bremsscheibe rollend, auf die Standspur! Während er bereits mit Bordwerkzeug das Auto aufbockte, saß ich in Schockstarre auf dem Beifahrersitz „Äähm was war das jetzt?“ „Lauf und such das Rad!“

Impressionen

Ich trabte also im Stockdunklen auf der Standspur Richtung Tampere, inständig hoffend dass es brav links geblieben sei, als die nachkommenden Fahrzeuge Schlangenlinien drumherum fuhren...einige hundert Meter vorne sah ich tatsächlich das gesuchte vierte Rad am Wagen, ganz innen auf der Überholspor an der Leitplanke stehend! Nicht ganz ungefählich, da doch ziemlich viel Rückverkehr von der Trabrennbahn unterwegs war, nutzte ich eine Lücke und schnappte das gute Stück - lakonischer Spruch des Rallyefahrers „so was hatte ich noch nie“....

Parc Ferme in der Tiefgarage

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!", und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...In der allerletzten Minute bevor es eine Zeitstrafe gab, stempelte ich und sofort arbeiteten Manne und Siggi am Auto um es für den nächsten Morgen fit zu machen. Und es kam wie es kommen musste, beim Radbolzen lösen rutschte Siggi ab und zog sich einen tiefen Schnitt an der rechten Hand zu! Kurzversorgung aus dem Verbandskasten, Auto in der Innenstadt im Parc Ferme abstellen und zum „Keskussairala“ dem Krankenhaus von Tampere, zu fahren war eins. Nur unwesentlich später ;-) nach etwa 5 Stunden in der Notaufnahme, gegen halb vier Uhr morgens konnten wir ziemlich übermüdet den ebenso müden Fahrer wieder abholen, die Hand mit 6 Stichen zusammengeflickt :-(

lecker Essen

Nach äusserst kurzer Nachtruhe gings dann los in den langen Rallyesamstagtag, Auftakt war die klassische 1000-Seen-WP „Savo“ 8 Kilometer superschnelle breite Kurven und Kuppen, das Rad hielt und die verletzte Hand spielte am Lenkrad brav mit :-) Weiter ging es zur 24 Kilometer langen „Uskila 1“, schnelle breite Passagen wechseln sich dort mit schmaleren Waldwegen ab, gespickt mit unzähligen Kuppen und Schweinebackenkurven. Zur Erholung gabs dann einen kleinen Zuschauerkurs im Industriegebiet, der so ähnlich auch schon 1990 gefahren wurde. Zurück in den Service, wo alles entspannt vonstatten ging, dann eine weiteres Mal Uskila sowie Savo von der anderen Seite. Mittlerweile hatten sich verletzte Hand, Fahrer und Lenkrad recht gut verständigt, nur die Handbremse war etwas schmerzhaft zu bedienen. Allerdings waren einige der schnellen Schweden bereits uneinholbar davongezogen, teils aus oben genannten Gründen, teils auch weil sie bevorzugt den Typ 940 fahren, der sich als bestes (Volvo)Rallyefahrzeug bewährt hat. Oder vielleicht auch der Tatsache schuldend dass Schweden bereits im Kinderwagen erste Schottererfahrung mitbekommen?

Heimfahrt

Ausgestattet mit Zusatzbeleuchtung gings es zu den letzten beiden Wertungsprüfungen, die neu dieses Jahr dazu gekommen waren, keine Wünsche offen ließen und einem vor Augen und unter den Hintern sozusagen führten, dass selbst der weiteste Weg in den hohen Norden sich lohnt! Schnelle breite kurvige Passagen, zum Aufatmen kleinere Waldwege und weiter auf dem Schottergrandprix, auch wenn unsere alte 240er Dame es nicht ganz auf 150 Km/h Höchstgeschwindigkeit schaffte. Aber auch die letzten schnellen Meter können zum Verhängnis werden wie bei einem superschnellen Schweden zu sehen war – den sicheren Sieg vor Augen ging ihm auf der letzten Prüfung doch noch irgendwo die Straße aus und mit ziemlich demolierter Frontpartie musste er aufgeben. So kamen wir unter den gegebenen Umstände auf einen sicheren 12. Platz von 18 VOC-Startern und freuen uns auf die letzte Rallye in Örebro mit Siegerehrung!

14.9
 
Es hat mal wieder etwas länger gedauert, bis der Bericht über die Snaphanner Rallyt Hässleholm kommt.
Nachdem ich am 13.8 die Rallye Götene mit Lars Andersson gefahren bin, stand eine Woche später die nächste Rallye an. Dazu kam meine “Bäschte Frau” am Freitag mit der Fähre in Trelleborg an. Dort abgeholt ging es die 140 Kilometer hoch nach Älmhult zu IKEA. Dort schlenderten wir erst durch den Fynd und dann durch den Laden. Außerdem gab es was zu Essen.
Am Abend ging es nach Hässleholm zurück und wir schauten noch dem Schwedischen Meisterschaftsfeld in den Garnisonen zu. Dann ging es zu einer weiteren Nacht in der Pension Ducato. Am Morgen ging es für uns zur Besiktning auch das wurde ohne Probleme erledigt. Zurück am Serviceplatz gingen schon die ersten Fahrzeuge zu den WP´s raus. Nach einer Stunde durften wir auch ran. Drei Prüfungen standen an. Gleich am Start zur ersten mussten wir ca. 30 Minuten warten, da ein Anwohner zu seinem Grundstück wollte. Dann an der dritten WP entstand wieder eine Wartezeit, da sich der 944 Porsche an zwei unterschätzten Kuppen heftigst abgelegt hatte. Der hatte am Abend vorher sogar nach den Teerprüfungen die Stabis gewechselt. Eine Sahneschnitte das Auto und jetzt war es ein Fall für den Gabelstapler. “AUA” Für uns gab einen verkürzten Service, da mittlerweile eine große Lücke entstanden war. Aber für was zum Essen hat es gelangt. Am Volvo habe ich die Schrauben etwas nachgeschaut. Alles Fest! Die zweite Runde ging ebenso ohne besondere Vorkommnisse von statten. Es macht einfach Spaß hier zu fahren. Nach einem weiteren Service ging es zu den letzten beiden WP. Auf der letzten sah ich in der Mitte der WP, dass der Wischerarm davon flog. So ne blöde Klemmung hat sich gelöst. Die letzte Prüfung war fast 20 Kilometer lang und hat richtig Laune gemacht. Strecken fast wie in Finnland, grobe Abschnitte und flüssiges Kurvengeschlängel. Als Ergebnis erreichten wir den 11. Platz bei den VOCs von 24 und den 18. Platz von den 45 nur am Samstag gestarteten.

 

 

14.08
So die erste Rallye in Schweden ist gefahren. Als Beifahrer hatte ich Lars Andersson, einen Schweden. Nach der Anfahrt über Trollhättan, mit bestaunen der dortigen Wasserfälle, ich habe es zeitlich geschafft, ging es am Freitag noch Richtung Götene. Gemütlich wurde der Volvo am Serviceplatz abgestellt und der Anhänger am Släpp Parkplatz.
Am nächsten Morgen traff ich mich mit Lars zur Anmällan und dann ging es gleich weiter zur Besiktning. Die hatten über 200 Fahrzeuge zum Anschauen und das von 7 00 - 10 30 Uhr. Dabei machten wir uns mit dem Aufschrieb vertraut. Rechts und links auf Schwedisch sind mir klar aber auf zu und dergleichen brauchte einen Abgleich. Um 1/2 1 Uhr ging es los. Als erstes mal 9 Kilometer Landwirdschaftswege mit vielen Abzweigen. bei einem realisierte ich zu spät die schwedische Ansage und rutsche geradeaus und würgte den Motor ab. Dann Service Pause. Danach ging es auf 24 WP Kilometer. Dort hat das ganze eigentlich ganz gut geklappt und die 16 Minuten vergingen wie im Flug. Dann noch mal fast 9 WP Kilometer die schon fast normal gingen. Bilder werden kommen wenn ich zu Hause bin. Ergebnis 9 von 10 in der Klasse 100er von 205 Startern. Passt für erste mal in einer anderen Sprache. Nochmals Danke an Lars, daß er es möglich gemacht hat.

 

01.08

AM Snapphanerally dekal 2016

Heute wurde für die nächsten zwei Rallyes genannt. Als erstes läuft am 13.8 die Rallye Götene, dieses mal mit schwedischen Beifahrer. Lars Andersson setzt sich zu mir in den Volvo. Eine Woche später kommt Renate als Fußgänger mit der Fähre nach Schweden. Dann geht es am Samstag zur Rallye Hässlehom.

30:06

Tja wir waren heuer das vierte Mal in Schweden. Der VOC Mekonomen Cup gastierte bei der Dackefejden Rally um Växjö. Dies ist eh eine meiner liebsten Gegenden in Schweden. Nach der Anreise am Freitag tagsüber, ging es um 15  00 sofort Richtung Växjö. Denn dort hatte ich für den Stefan Haberland einen Käfig für einen neu aufzubauenden 940 hinbestellt. Bis 17 00 war die Firma Dohini Däck offen, jedoch konnte geklärt werden, daß ein Mitarbeiter, der in Nähe wohnt, zur Firma kommt. Um 18 00 nahmen wir dann den Käfig entgegen und gaben dem Abeiter als Dank ein 5 Liter Fäßchen deutsches Bier. Das nahm er begeistert an.
Danach ging es zur Technischen, die trotz einer längeren Schlange nach 20 Minuten erledigt war. Am Samstag ging es dann für uns um 11 30 los auf die vier WP´s. Zuerst gab es zum einschiessen eine kurze 6 Kilometer lange Wertungsprüfung. Diese war südlich vom Startort. Danach ging es westlich zur WP 2 mit 8 Kilometern. Schöne smaländische Wege. Danach gab es die längste mit 13 Kilometern. Im Anschluß daran ging es zurück zum Start zum großen Service. Außer Essen für Renate und mich war keine Arbeit zu erledigen da der Volvo wie immer wie am Schnürchen lief. Nach ca. 1 Stunde Aufhalt ging es weiter zu den 3 restlichen WP´s. Alle um die 8-9 Kilometer lang und obwohl wir als 78 gestartet sind, waren die Prüfungen noch in perfektem Zustand. Es zahlt sich doch aus, wenn vorher nicht alle zweimal drüber fahren und einen Aufschrieb erstellen, sondern allen der gleiche Schrieb zur Verfügung steht. Wir erreichten den 11 Platz von 16 Startern. Der Verlust auf den Kilometer liegt bei ca. 3,3 Sekunden. Dieser Wert hat sich von den ersten Rallies in Schweden doch schon um einiges verringert. Es waren mal 5-6 Sekunden pro Kilometer.
Hat sich der Aufwand für 32 Minuten Fahrzeit rentiert JAJAJAJAJAJA.
Es war wie immer ober Affen stark. Auf dem Rückweg wollten wir wie voriges Jahr in Mörrum zum Lachs essen einkehren, jedoch wurde um 15 00 geschlossen. Durch Zufall kehrten wir vor Kristianstad in eine Raststätte ein, die in dem Stil der 50 Jahre ausgestattet war. Uns hat des Restaurant auch ganz gut gefallen.
 

14.06

Heute den Volvo soweit fertig gemacht, daß er morgen auf den Hänger kann. Denn am Donnerstag Abend geht es wieder Richtung Rostock, um ab 8 00 in See zu stechen und wieder mal schwedische Pisten unter die Räder zu nehmen. Växjö wir kommen! Mit Startnummer 78 geht es dann am Samstag gegen 11 00 los. 63 VOC Volvos stehen am Start, 17 A-Fahrer.Insgesamt sind es 198 Starter!!!

10.05

Sulingen 2016

Zweite im Volvo Original hinter Haberland,Rosenmüller verfolgt durch die ganze Veranstaltung von Löseke,Tenberge. Haberland mit einem Vorsprung von drei Minuten Erster.(Schwede?). Wir ein paar Sekunden vor Löseke gefolgt von Wheeler aus England. Danach die Niederländer Harmsen und dann Anja Frese. Ausgefallen sind.Noll,Krämer,Beck

 

Mayr/Mayr

Mayr/Mayr            Noll/Johanhardt         

Wheeler/Wheeler                       Frese/Berz

Frese/Berz                        Haberland/Rosenmüller

Harmsen/ Harmsen               Löseke/Tenberge

26.04

Rallye Silverkongen 16.04

Das Jahr war noch keine 4 Monate alt, da sah es das deutsche VOC Germany -Team Mayr/Mayr schon wieder auf der Fähre Rostock-Trelleborg auf ihrem Weg zur Rallye Silverkongen im smaländischen Kristianstad, dem ersten Lauf zur Sommerserie des schwedischen VOC. Jetzt hieß es mal schnell umschalten von Spikes auf Schotterreifen, von langen Eis- und Schneeprüfungen auf relativ kurze und knackige Wald- und Wiesensprints zwischen 4 und 9 Kilometer Länge - wobei die Auftaktprüfung mit gut 18 Kilometer alles andere als kurz war! Darauf folgten 7 bzw 6 Wertungsprüfungen, eine musste aufgrund klagender Anwohner abgesagt werden, sehr schade dass so etwas in Schweden auch schon um sich greift :-( aber wir befanden uns im relativ dicht besiedelten „Astrid-Lindgren-Land“. Trotz aller Widrigkeiten hatte sich das Veranstaltungsteam schnell arrangiert, der Zeitplan passte trotzdem und die letzte Wertungsprüfung wurde flugs in A und B unterteilt mit einer

 wenige hundert Meter langen Transportetappe, allen Respekt für die Konsequenz!

Dieses Mal hatten wir als Service unseren ältesten Sohn dabei, lagen doch zwei Serviceplätze ein ziemliches Stück von Start und Ziel entfernt. Ausser Nachtanken und einige Schrauben am Unterschutz festziehen waren allerdings nur belegte Brötchen und Getränke gefragt ;-)

Bei der technischen Abnahme konnten wir uns auch bei Hakan Süld für den Sprit bei der Finnskogvalsen bedanken – wir stellten ein Bierfässle auf seinen Hänger und kurze Zeit später hatte er schon das Foto mit einem Dankeschön auf Facebook hochgeladen!

Für uns war es die erste Schotterrallye des Jahres, unsere schwedischen Kollegen im VOC waren da die eine oder andere Rallye bzw Rallyesprint schon voraus, was sich im Endklassement doch bemerkbar machte – Platz 76 von 170 Startern insgesamt, 13. in der Klasse VOC A-Fahrer von 16 Gestarteten. Aber was solls, hier zählt wie immer der Spaßfaktor und der war bei dieser Veranstaltung sicher X-fach! Man glaubt gar nicht, wieviele Kurven und Kuppen sowie Kurven vor, auf, über oder hinter Kuppen sich auf einer Strecke von durchschnittlich 7 Kilometern unterbringen lassen und wie konzentriert und flüssig da Gebetbuchlesen angesagt ist! Wie immer in Schweden natürlich ohne vorherige Besichtigung und mit vollemVertrauen in die übrigens ins Deutsche übersetzten Pace-Noten von Anders Martinsson...

 

Die Ausfallquote von knapp 30 Prozent lässt erahnen, welche kleinen Dramen sich auf der Strecke abspielten...unter anderem traf es eine Volvo-Familie, zwei Brüder und ein Cousin als Co, die ihre Fahrzeuge mehr oder weniger demoliert auf dem Hänger ins Ziel brachten....

Trotzdem muss man sich so etwas wie eine WP 7 einfach noch im Nachhinein auf der Zunge zergehen lassen wie ein Stück schwedische Marabou-Schokolade und „mehr sog i ned“ - fangt euch auch einfach den schwedischen Virus ein, der wohl für immer im Blut bleibt :-) und gegen den es einfach kein Mittel gibt ausser – Wiederkommen....

Kunstfehler

 

 

 

13:03

WIEDER DAHOIM

 

Der Lima MK lud zu LBC Ruschen Rally ein und wir konnten nicht widerstehen. Genannt wurde schon mitte Februar, nachdem ich meinen Urlaub bekommen hattte. So konnten Renate und ich uns am Donnerstag gemütlich auf den Weg nach Rostock machen um die Nachfähre nach Schweden zu nehmen. Am Morgen in Trelleborg ging es dann Richtung Norden über Göteborg nach Uddevalla, wo ich noch Teile für einen Saab bestellt hatte. Danach gab es noch ein paar Radbolzen zu besorgen in der nähe von Karlstad. Weitere 240 Kilometer nördlich erreicheten wir Limafors. Hier bezogen wir unser kleines Hotel. Anschließend ging es zur technischen Abnahme, wie immer ohne Probleme. Zurück am Hotel gab es ein Abendessen, das in der Übernachtung inbegriffen war.

Samstag morgen nach dem die Nacht rum war gab es erstmal ein ausgiebiges Frühstück. Nach drei oder vier Kaffee war die Welt wieder in Ordnung. Dann packtenwir alles zusammen und brachten es die Taschen zum Ducato. Dabei sah ich, daß ein Reifen platt war. Also ging das  ummontieren los. Um 9 30 fuhren wir nachdem wir den Duc am Servicepark abegstellt hatten, rüber nach Lima zum Schulzentrum. Hier war der Start und das Ziel der Rallye. Für uns war dann ca 11 15 Uhr der Start mit Startnummer 66, also ca. 1 Stunde nach den ersten Rallyboliden. Die Strecken befanden sich noch in hervorragendem Zustand. Nach der ersten WP gab es den ersten Service. Wir fuhren die 110. Zeit und waren 11. von 12 Startern in der Klasse VOC A Fahrer. Danach geb es einen Doppelpack mit 20 und dann 12 Kilometern reinsten Spaßes. Wahnsinn des macht eine Riesen Laune:-)  Wir verbesserten uns auf den 97. Gesamt und achten in der Klasse. Selbst die Rückfahrt von der WP zum Service wären einer WP würdig gewesen. Dann wieder Service. Etwas Essen und mal nach dem Öl schauen. das wars. Jetzt gab es nochmals 15 spaßige schnelle Kilometer. Es ging mit Spitzengeschwindigkeiten von 140 Km/h durch den Wald und das ganze auf Eis und Schnee.Scheehhhh. Beim dritten Service packten wir schon die Plane zusammen und auf ging es zur Letzten mit 24 Kiomtern die Längste des Tages. Hier gab es vor einem Abzweig von einer breiteren Straße auf eine schmälere einen ziemlichen Verbremser. Wir rodelten am Weg vorbei durch die Absperrung. Während beim Bremsen der Motor ausgegangen nd wir rutschten, startete ich den Motor schon wieder. Nachendlosen Sekunden kamen der Volvo zum stillstand, Rückwärtsgang rein und zurück. Dabei verfing sich das Flatterband mit Stock. Beim vorwärtsfahren zog es das Band mit Stock über das Dach und der Stückel klopfte auf dieses. Also seitenseibe runter, das Band schnappen und abreisen. Das kostete etwas Zeit, aber es ging. Danach mit etwas Wut  ging es richtig flott voran. Nach knapp 18 Minuten war es leider vorbei. Im Ziel and er Schule konnten wir dann das Ergebnis sehen. 88. Gesamt und siebte in VOC A Fahrer. Was ich stark finde ist daß wir nur 2,8 Sekunden auf den Kilometer verloren haben. Damit bin cih schon zufrieden.

Danach aufladen und ab 16 00 Uhr, auf dem schnellsten Weg nach Hause. Über die Brücke nach Radby, dann Fähre nach Fehmann und dann durch Deutschland bis zu uns nach Hause in Bayern, wo wir am Sonntag Nachmittag ca 15 00 Uhr ankamen. Abladen ausladen und morgen wieder zur Arbeit.

 

21.02

So zur nächsten Rallye ist genannt. Renate und ich werden uns Anfang März nochmal nach Schweden wagen und in Lima (nicht Peru) die Spikes ausführen. Hoffentlich hält da Wetter, so daß diese Veranstaltung stattfinden kann.

22.01
Leider wieder zu Hause.
Am Sonntag früh gegen 7 00 Uhr ging es los, die Volvos zu laufen zu bringen. Eigentlich wollte ich mit meinem den von Stefan anschleppen. Aber selbst der 240er hatte bei – 28 Grad Probleme. Er wollte einfach nicht starten. Der Ducato sprang Gott sei Dank an, so dass wir mittels Seil den Volvo anziehen konnten. Nachdem wir ihn ungefähr 2 Kilometer gezogen hatten, ließ er sich zum Leben erwecken. Zurück an der Hütte durften wir das Prozedere am 940er von Stefan wiederholen. Wenn das unter Parc Ferme Bedingungen gewesen wäre, hätte über die Hälfte der Starter heimfahren dürfen. Renate hatte in der Zwischenzeit die Hütte auf Vordermann gebracht und alles eingeladen. Werner Löseke, der auf der ersten Prüfung vom Samstag nach ca. 12 Kilometern im Graben stand, war um diese Zeit schon in Torsby um für den heutigen Tag einen Restart zu bekommen. Seiner war ohne Probleme angesprungen. Juhu um 9 00 Uhr ging es dann wieder los. Die erste WP mit 8 Kilometern war genau das richtige zum Anfang.. Stefan und Steffi hatten sich nach einer Kuppe in links 2, leider zu weit nach außen tragen lassen, so dass der Weg zu Ende war und der Graben begann. Schade hier war für beide leider das aus.Danach ging es zu einem kleinen Service, den wir nicht bestückt hatten. Auf dem Weg dorthin fiel die Tankuhr immer wieder mal Richtung Reserve, so dass nicht klar war ob wir die letzte WP mit 20 Kilometern durchkommen. Jedoch am Service Platz bekam ich einmal 5 Lter von Hakan Süld, der als Service für seinen Sohn unterwegs war und von einem weiteren Teilnehmer nochmals 5 Liter. Damit war es kein Problem über die letzten WP Kilometer den Volvo zu jagen und einen Heidenspaß zu haben.
Diese Rallye war allererste Sahne. Insgesamt 130 WP Kilometer in einer Traum Landschaft mit den passenden Temperaturen, vielleicht ein kleines bissle zu wenig Schnee. Das macht süchtig!

16.01

So der erste Tag ist rum. Es macht einen Heiden Spaß mit der schmalen Spikereifen durch den Wald zu rasen. Man glaubt gar nicht was alles möglich ist. Die Platzierung passt soweit, es fehlen uns knapp 2 Minuten nach ca. 70 WP Kilometern. Also so etwa 3 Sekunden auf den Kilometer. Werner hatte sich mit Paul leider in einen Graben auf der ersten Prüfung festgefahren, so daß sie selbst mit Hilfe leider nicht mehr heraus kamen.

16.01

Zur ersten Rallye ist genannt. Am 16. und 17. Januar werden meine frau Renate und ich an der Rallye Finnskogvalsen teilnehmen. In der Gegend um Torsby werden wir insgesammt 140 WP Kilometer in Angriff nehmen. Mit dabei sind wieder Werner Löseke und Stefan Haberland. Hinter Jochen Walter steht noch ein Fragezeichen, da Steffi bei Stefan mitfährt.

 

 

Renate und Ich freuen uns schon riesig auf diese Rallye.